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evernote im Schulalltag

evernoteNach einem Jahr iPad hat sich evernote als Austauschplattform zwischen mir und den SchülerInnen durchgesetzt. Zu Beginn war uns Lehrpersonen noch nicht recht klar, wie wir diesen Austausch mit den SchülerInnen gewährleisten können. Dank internen Weiterbildungen und dem Einsatz von evernote im Schulalltag bin ich nun mit dem Programm vertraut und ich nutze es beinahe täglich im Austausch mit den SchülerInnen.

Grundlage sind die Notizbücher, welche auf verschiedene Arten geteilt werden können. Ich setze evernote auf zwei Arten ein:

  1. Für jede Klasse habe ich ein Notizbuch erstellt, auf welches alle SchülerInnen der Klasse Zugriff haben. Ich stelle darin den SchülerInnen Unterrichtsmaterialien zur Verfügung (im Beispiel unten «Austausch B1 Druey»)
  2. Die SchülerInnen haben ein Notizbuch erstellt und für mich freigegeben, damit ich sehe, was sie darin ablegen (im Beispiel unten die Notizbücher «Druey» der einzelnen SchülerInnen)

Notizbuch Klasse

Einige Beispiele aus meinen Schulalltag:

1. Anwendungsbereich: Alle SchülerInnen haben Zugriff auf das Klassen-Notizbuch, welches ich erstellt habe und welches ich mit Notizen fülle. Die SchülerInnen können die Dokumente herunterladen oder Texte kopieren, sie können aber nichts darin verändern. Die Notizbücher enthalten:

  • pdf-Dokumente (M-Programm, Lösungen,  )
  • Arbeitsaufträge mit Links
  • Checklisten
  • Bild- und Textmaterial zum Erstellen von “Hefteinträgen” (in Pages, Keynote, … )

2. Anwendungsbereich: Die SchülerInnen haben eigene Notizbücher erstellt und mich dazu eingeladen. Je nach Nutzung können mir die SchülerInnen nur Leserechte geben, oder mir erlauben, ihre Einträge zu verändern und zu kommentieren. Die SchülerInnen legen in diese Notizbücher…:

  • den ausgefüllten M-PlanNotizen
  • screenshots der gelösten M-Aufgaben von der Lehrmittel-Seite
  • Fotos
  • Sprachaufnahmen
  • Präsentationen

Meine zahlreichen Notizbücher habe ich in übergeordneten Notizbüchern zusammengefasst, damit ich schneller und gezielter Zugriff auf die Notizen meiner SchülerInnen habe. So kontrolliere ich zum Beispiel gleich schnell, ob ich von allen SchülerInnen ein Dokument erhalten habe, wie wenn ich Blätter sortiere und dies auf der Klassenliste abstreiche.

Und noch etwas: Meine SchülerInnen erhalten von mir wesentlich weniger Papier als noch vor einem Jahr.

 

LearningApps

Ich habe bereits einmal auf LearningApps.org hingewiesen: Eine lustvolle Plattform für kurze Übungssequenzen. Bis anhnin habe ich diese  Übungen für den Geografie-, Mathematik- und Französischunterricht selber zusammengestellt (mit geringem Aufwand)!

Vor den Ferien haben nun die SchülerInnen meines Französisch Niveau III Kurses selber ein learningApp kreiert. Als Lehrperson kann ich alle Apps der ganzen Klasse unter «Apps für meine Klasse» zur Verfügung stellen.

Anleitung: learningApps zu Französisch Voci unité 4 selber herstellen

Beispiele: Kreuzworträtsel Dt-FVerben, Kreuzworträtsel F-Dt,  Kreuzworträtsel F-Dt (vorlesen)hangman

Bildschirmfoto 2014-05-06 um 06.55.03

Learningapps im Geografie-Unterricht

Pöstlergeographie

Die SchülerInnen haben die Möglichkeit sich mit den Aufgaben aus LearningApps* auf die Prüfung vorzubereiten:

*Auf LearningApps.org findet man haufenweise kurze Lerneinheiten vom Quiz, über Kreuzworträtsel bis zu Zuordnungsübungen. Das Tolle daran ist, dass man ohne technisches Knowhow eigene solche Apps erstellen (bzw. bestehende überarbeiten) kann. Sie lassen sich als Link verbreiten oder direkt auf einer Klassenplattform einbinden.

In einem nächsten Schritt werden die SchülerInnen eigene Aufgaben mit LearningApps erstellen.