Storytelling: Adventskalender für Primarschulen

Zwei 7. Klassen haben sich in den vergangenen Wochen intensiv mit Weihnachtsgeschichten befasst. Daraus sind zwei Adventskalender für Primarschulklassen entstanden. 

Die Geschichten sind tatsächlich für Primarschülerinnen und Primarschulen aus drei Klassen in der Umgebung geschrieben worden. Sie werden also mit Sicherheit angehört, was die Lernenden zusätzlich angespornt hat! 🙂 Wir sind sehr gespannt, wie die Kinder aus der Primarschule reagieren werden.

Zusätzlich zu den einzelnen Geschichten erstellt jeder Club  (Lerngruppe) ein Clubprodukt, welches ebenfalls in einem Törchen hinterlegt wird. 

Kurzeinblick in den Workflow

Sämtliche Informationen sind für die Schülerinnen und Schüler auf Evernote hinterlegt (hier gehts zur Übersichtsnotiz – die grünen Links führen zu den verlinkten Notizen). Eingestiegen sind wir mit der Frage, was Weihnachtsgeschichten überhaupt ausmacht, hilfreich war dabei, dass im Fach RuK gleichzeitig diskutiert wurde, was Aspekte von Weihnachten in unserer Kultur sind. Hier gehts zum PREZI, welchen ich als Einstieg verwendet habe.

Die Entwicklung der Geschichten hat in Pages-Dokumenten statt gefunden, welche mit mir als Lehrperson und Mitschülerinnen und Mitschülern geteilt worden sind. So ist es möglich gewesen, jederzeit Feedback einzuholen / zu geben und Einblicke in den Prozess zu erhalten.

Update nach Abschluss des Projekts

Das Projekt war ein voller Erfolg. Die Kinder der Primarschulen haben mit viel Freude sich die Geschichten angehört und im Gegenzug dann Zeichnungen dazu erstellt oder kurze Texte dazu verfasst. Nachfolgend einige Beispiele von Zeichnungen. 

zeichnungen_beispiele

Den Lernenden der Sek arbeiteten mit viel Freude und Engagement an ihren eigenen Weihnachtsgeschichten. Es beeindruckt mich immer wieder, was in solchen Lernsettings, die eine gewisse Offenheit zulassen, ganz unerwartet passiert. So haben die Lernenden ja nicht nur ihre eigene Geschichte formuliert, sondern auch als Club (Lerngruppe) ein Club-Produkt erarbeitet. Eine Gruppe hat zum Beispiel ein Back-Video-Tutorial für Lebkuchen erstellt. Dann haben sie mit der entsprechenden Lehrperson der Primarschulklasse per Mail Kontakt aufgenommen und ausgemacht, dass sie an besagtem Tag in die Primarklasse gehen und gleich nachdem das Video fertig geschaut worden ist, echte Lebkuchen verteilen. Ist das nicht einfach grossartig? 🙂

Nach Abschluss des Projekts haben alle Lernenden eine individuelle Reflexion verfasst. Nachfolgend einige Einblicke in Reflexionen (ohne Namen): 

Ich fand die Idee toll, einen Adventskalender für Primarschüler zu machen. Man hatte keine Vorgaben, ausser das es direkte Reden geben und das es eine Weihnachtsgeschichte sein sollte. Ich fand es auch sinnvoll, dass wir so viel Zeit investiert haben und uns immer wieder gegenseitig Rückmeldungen gegeben haben. Die Rückmeldung von Schülern und Ihnen haben mir sehr geholfen. Es hat mir auch Spass gemacht die anderen Geschichten zu lesen und zu hören. Wir haben auch immer wieder Tipps bekommen, wie wir die Geschichten spannender machen und wie wir sie richtig markieren und vorlesen können.

Am tollsten finde ich die Resultate. Nicht nur die fertigen Geschichten, sondern auch die Audioaufnahmen mit den Stimmen und vor allem die gebastelten Dinge und Zeichnungen. Es ist schön zu sehen wie die Kinder Freude daran haben.


Ideenfindung und Zusammenarbeit innerhalb der Clubs: 

Als wir anfingen zu schreiben hatte ich erst keine Idee. Ich glaube dass, ist dass, was mir am meisten Mühe bereitet hat. Eine Idee zu finden. Doch irgendwann kam mir eine Idee in den Sinn und ich begann zu schreiben. Von da an kamen mir immer mehr Ideen und die Geschichte wurde immer länger und auch etwas spannender. Eigentlich mag ich das Geschichten schreiben nich so sehr aber dieses Mal hatte es mir richtig Spass gemacht. Ich finde es auch gut das wir verschiedene Schritte miteinander besprochen haben. Zum Beispiel das Sammeldokument. Bei diesem Dokument finde ich es sehr gut, dass wir im Club die verschiedenen Adjektive oder sonstige Wörter miteinander teilen konnten und so einander helfen konnten die Geschichte spannender zu machen.


Ein Beispiel für den Wert von zeitnahen und individuellen Rückmeldungen: 

Was mir auch sehr gut gefallen hat, ist, dass wir Sie immer nach einer Rückmeldung fragen konnten und dass Sie in den nächsten Tagen immer eine nützliche Rückmeldung im Dokument gegeben haben. Dafür bin ich sehr dankbar. 

Was die gegenseitigen Rückmeldungen angeht, habe ich es sehr toll gefunden, dass Sie mit uns angeschaut haben, wie wir einander Rückmeldungen geben können, was mir sehr geholfen hat.


Nachfolgend der Adventskalender der Klasse 1AB1 (Brugger):

 


Nachfolgend der Adventskalender der Klasse 1AB3 (Buchmann):  

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