Archiv für den Monat: April 2014

Evernote: Portfolio und Wissensmanagement

In loser Folge berichten wir über Evernote, das im Unterricht zu einem zentralen Werkzeug wurde. Im vorletzten Beitrag wurde berichtet, wie das mächtige Notiz-Tool quasi zum Sprachlabor wird. In diesem Artikel beleuchten wir das Potential fürs persönliche Wissensmanagement.

Informationen zu finden ist heute kein Problem mehr, die grosse Herausforderung besteht darin, daraus Wissen zu generieren und dieses später auch innert nützlicher Frist abzurufen, es mit bestehendem Wissen zu verknüpfen und daraus einen Mehrwert zu schaffen. Evernote ist ein grossartiges Werkzeug, um Wissen zu sammeln, organisieren und mit anderen Personen zu teilen.

evernote-notiz
Selbst erstelltes Lexikon zu wichtigen Gegenständen des Judentums

In Religion&Kultur ersetzt Evernote mittlerweile die herkömmliche Heftführung: Notizen zu Informationstexten und Recherchen werden damit erfasst, Skizzen und Fotos werden in Notizen abgelegt, auf Bildern und Texten können Annotationen hinterlassen werden. Dateien, die mit einer anderen App erstellt wurden können problemlos in Evernote archiviert werden. Natürlich braucht ein gutes Wissensmanagement einiges an Disziplin: Um die Informationen innert nützlicher Frist abzurufen, werden Notizen in Notizbücher kategorisiert und erhalten mit Schlagworten eine zusätzliche Ordnungshilfe. Die Evernote-Suche durchforscht nicht nur den gesamten Text einer Notiz, sondern erkennt auch den Text innerhalb eines Bildes.

Evernote wird aber nicht nur als persönliche Wissenssammlung genutzt, sondern quasi auch als Portfolio: Ein Notizbuch kann mit einer anderen Person geteilt werden und so kann die Lehrperson sich jederzeit ein Bild vom Arbeitsprozess der Schülerin oder des Schülers verschaffen.