Mail-Etikette
Klar, eine E-Mail ist oft ein flüchtiges Kommunikationsmittel. Im privaten Rahmen kann man ja durchaus einen etwas salopperen Umgang pflegen. Im geschäftlichen Umgang sollten allerdings gewisse formale Kriterien beachtet werden: Eine E-Mail sollte einen aussagekräftigen Betreff haben, eine Anrede, eine Grussformel und eine Signatur (damit der Absender auch bei kryptischen Adressen ersichtlich ist). Der Text sollte in korrekter Standardsprache verfasst sein, natürlich unter Berücksichtigung der Gross-/Kleinschreibung. Leider sind diese Kriterien bei weitem nicht allen bekannt. Als Schule sollten wir diesbezüglich mit gutem Vorbild vorangehen!
Tagung «Unterrichten mit Neuen Medien»
Die UNM-Tagung 2009 der PHZH stand unter dem Motto «Medienbildung in der Schulpraxis». In einem spannenden und sehr anschaulichen Einstiegsreferat präsentierte der Zukunftforschers Georges T. Roos die Megatrends der Zukunft, die längst begonnen hat.
Anschliessend diskutierten Jacqueline Fehr (Nationalrätin, SP), Thomas Merz (Professor für Medienbildung, PHZH) und Beat W. Zemp (Zentralpräsident Schweizer Lehrerinnen und Lehrer, LCH) unter der Leitung von Matthias Zehnder (Chefredaktor der Coop-Zeitung und Technologiepublizist) über die Medienbildung an Schweizer Schulen. Thomas Merz führte aus, dass Medienbildung weit über das Vermitteln von Fertigkeiten hinaus gehen muss (die bringen sich die Jugendlichen selber bei), sondern viel mehr zu einer übergreifenden Kompetenz, die auch eine Reflexion des eigenen Medienverhaltens einschliesst, hinführen soll. Jacqueline Fehr glaubt, dass das schweizerische Schulsystem nicht genügend für die künftige Mediengesellschaft vorbereitet, im Gegensatz etwa zum schwedischen System, wo das eigenverantwortliche Lernen sehr zentral ist. Beat Zemp gab zu bedenken, dass die Erwartungen an die Schule laufend ausgebaut werden und gleichzeitig von der Politik wenig Unterstützung für die Förderung eines zeitgemässen ICT-Unterrichts zu erwarten ist.
