Google+ für alle!
Nach einer Testphase, die einer ausgewählten Schar vorbehalten war ist das Google-Netzwerk nun für alle offen. Zwar habe ich es auch noch nicht intensiv genutzt, aber mir ist es wesentlich sympathischer als Facebook: V.a. die Zuordnung von Personen zu sogenannten Kreisen erleichtert eine zielgerichtetere Kommunikation. Bei der Konkurrenz wird dagegen letztlich alles in die digitalen Weiten gebrüllt, unabhängig davon, ob es für die Adressaten eine Relevanz hat. Aber natürlich lassen sich auch in Kreisen Belanglosigkeiten streuen (lässt sich jedenfalls in meinem Stream beobachten).
Google+ eignet sich aus meiner Sicht hervorragend für die Kommunikation mit der Klasse, nicht zuletzt, weil man sie sehr einfach getrennt von anderen Kanälen führen kann. Probiert's mal aus!
Nachtrag vom 16.10
Das Mindestalter für Google+ ist momentan noch 18, warum auch immer. Zwar hindert das unsere Jugendlichen offensichtlich nicht, sich anzumelden – dennoch dürfte es eine verbindliche Nutzung als Kommunikationsinstrument für die Klasse in Frage stellen…
Mail-Etikette
Klar, eine E-Mail ist oft ein flüchtiges Kommunikationsmittel. Im privaten Rahmen kann man ja durchaus einen etwas salopperen Umgang pflegen. Im geschäftlichen Umgang sollten allerdings gewisse formale Kriterien beachtet werden: Eine E-Mail sollte einen aussagekräftigen Betreff haben, eine Anrede, eine Grussformel und eine Signatur (damit der Absender auch bei kryptischen Adressen ersichtlich ist). Der Text sollte in korrekter Standardsprache verfasst sein, natürlich unter Berücksichtigung der Gross-/Kleinschreibung. Leider sind diese Kriterien bei weitem nicht allen bekannt. Als Schule sollten wir diesbezüglich mit gutem Vorbild vorangehen!
Buzzzz!
Der neue Google-Dienst buzz greift seine Konkurrenten Twitter und Facebook frontal an. Buzz ist eine Mischung aus Mikroblogging-Dienst (wie Twitter, aber nicht auf 140 Zeichen beschränkt) und sozialem Netzwerk. Angepriesen wird Buzz als Plattform für den Austausch von Ideen, Bildern, Videos und Kürzest-Informationen mit Freunden (oder der ganzen Welt) angepriesen. Ich kann mich beim besten Willen (noch) nicht für eines dieser Angebote erwärmen (und alle gleichzeitig zu füttern käme einem Fulltime-Job gleich…). Der Trend zu immer kürzeren und somit zwangsläufig oberflächlicheren Mitteilungen, die ungefragt im Sekundentakt in die Welt hinausposaunt werden, verstärken nur das Brummen (engl. Buzzing) und Gezwitscher (engl. Twitter), zum Vertändnis einer immer komplexer werdenden Welt tragen sie herzlich wenig bei…
Google Wave: E-Mail der Zukunft?
Wer hat es nicht schon erlebt: E-Mails gehen hin und her, wobei die Antworten immer unter die vorhergehenden Reaktionen gesetzt werden. Spätestens nach dem dritten Durchlauf wird die verschachtelte Kommunikation sehr unübersichtlich – für einen Dritten wäre sie kaum nachvollziehbar. Da empfiehlt sich Google Wave, das neue Kommunikationstool des Internet-Giganten: Google Wave ist eine Mischung zwischen Messenger (Echzeitkommunikation) und E-Mail (zeitversetzte, serverbasierte Kommunikation), das stark auf kollaborative Funktionen setzt. Der ganze Dialog zwischen den Kommunikationspartnern ist jederzeit übersichtlich aufgelistet, Dritte können leicht nachträglich hinzugenommen werden und der Austausch von Dateien funktioniert über Drag&Drop.
Im Moment ist Google Wave in der Erprobungsphase, allerdings nur für eingeladene User. Ob sich Google Wave als neues Kommunikationstool durchsetzen wird, bleibt abzuwarten.
