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14Jul/110

Xchange 2.0: Soziale Netze produktiv nutzen

Soziale Netze in der Schule nutzen? Klar, warum nicht?

Unser Austauschprojekt ist mittlerweile fest etabliert, eine Erfolgsgeschichte. Im Herbst reist eine Gruppe Andelfinger nach Holland, im Frühling kommen die Holländer zu uns – und zwischendrin? Sicherlich bleiben einzelne Jugendliche über Soziale Netze in Kontakt, aber warum institutionalisieren wir diese Möglichkeit eigentlich nicht als Schule? Web 2.0-Dienste sind gratis, unkompliziert und passen in die Lebenswelt der Jugendlichen.

Wie wär's, wenn wir füreineander Podcastsendungen aufzeichnen würden? Oder in einem Blog über unseren Alltag berichten und die Einträge gegenseitig kommentiert würden? Oder zu bestimmten Zeiten über Skype kommunizieren?

Facebook könnte gut genutzt werden, da eh jeder einen Account hat. Allerdings ist es erfahrungsgemäss immer etwas schwierig, wenn Schüler ihre rein privaten mit den schulischen Angelegenheiten vermischen. Deshalb ist es vielleicht idealer, wenn ein weniger häufig genutzter Kanal erschlossen würde. Da kommt die Einführung von Google+ gerade rechtzeitig: Das Grundprinzip ist zwar ähnlich wie bei Facebook, aber man brüllt nicht alles in die Öffentlichkeit, sondern richtet sogenannte Kreise ein, mit denen man Informationen austauscht. Ein solcher Kreis könnte auch die Xchange-Gruppe sein. Obendrein lässt sich bequem in sogenannten Hangouts per Videochat kommunizieren (ist mittlerweile auch in Facebook über Skype möglich…).

Google+ ist momentan noch in der Erprobungsphase und man kann nur sich über eine Einladung darin herumtummeln. Ich bin seit heute Abend dabei – im Moment ist es noch zu früh für einen Erfahrungsbericht, aber soviel vorweg: Es sieht vielversprechend aus!

Sind wir bereit für Xchange 2.0?

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