Neue Medien und ein Paradigmenwechsel
Im Forum zu Bildung und ICT des Kantons Zürich war ich kürzlich in eine heftige Diskussion involviert: Ausgehend von der These, dass Medienkompetenz durch eigenes Produzieren von digitalen Inhalten erlernt wird fragte man sich, warum neue Medien nicht endlich Fuss fassen in der Schule. Natürlich hat es mit Ängsten und Unsicherheiten zu tun, denn Jugendliche sind in bekanntlich in vielerlei Hinsicht kompetenter als die Lehrpersonen. Dabei müsste diese neue Situation als Chance für einen Paradigmenwechsel gesehen werden: Das Lernen geschieht nicht von oben nach unten (allwissender Erwachsener lehrt unwissenden Jugendlichen), sondern wird mehr und mehr als selbstgesteuerten dynamischen Prozess begriffen. Neue Medien sind dabei ein ideales Werkzeug.
Ich wurde dabei auf einen Vortrag des Erziehungswissenschaftlers Ulrich Herrmann aufmerksam gemacht, der Im SWR 2 ausgestrahlt wurde – sehr hörens- und bedenkenswert!
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