Chronik der Peinlichkeiten
Demnächst wird die Facebook-Chronik Pflicht für alle Benutzer: Dann wird alles, was man je auf Facebook von sich gegeben hat chronologisch dargestellt. Zwar bleiben die Privatsphäreeinstellungen für alle Beiträge erhalten, aber vielleicht hat man ja früher etwas veröffentlicht, für das man sich heute schämt… Die User haben eine Woche Zeit, alle ihre Einträge durchzukämmen bevor die Chronik definitiv aufgeschaltet wird. Im Tagi-Artikel, dem ich den Titel abgekupfert habe erhältst du ein paar Tipps, wie du dir einen peinlichen Auftritt ersparen kannst. Ausführliche aber nicht immer selbsterklärende Hinweise findest du in der Facebook-Hilfe.
Ein Hinweis in der Klasse wäre sicher hilfreich!
Englisch lernen mit BBC
BBC hat ein hervorragendes Sprachlern-Portal. Unter anderem findest du auch einen Bereich für Lehrpersonen.
Bei dieser Gelegenheit sei auch gleich auf iTunes U verwiesen: Eine Plattform mit enormem Potential, die Hierzulande (im Gegensatz zu den USA) kaum bekannt ist.
Kooperatives Lernen 3: Google Docs
Google Docs ist eine vollständige Office-Umgebung. Ein Internetzugang vorausgesetzt hast du jederzeit Zugriff auf deine Textdokumente, Tabellen und Präsentationen. Natürlich ist der Funktionsumfang beschränkt, für die meisten Arbeiten reicht's allemal. Toll ist aber natürlich v.a., dass man gemeinsam an Dokumenten arbeiten kann und das in Echtzeit, wie der folgende Film zeigt:
Mach mal die Probe aufs Exempel und schreibe in den folgenden Text hinein:
https://docs.google.com/Doc?docid=0Aeu5J64M8-EPZGdidDNnZ2pfNXg5Y3hiZ2Zj
Kooperatives Lernen 2: Wikis
Die Nutzung eines Wikis für ein Forschungsprojekt habe ich hier schon ausführlich erläutert. Wer keine eigene Wikiinstallation nutzen möchte (bei uns ist sie aber bereits vorhanden, es gibt also eigentlich keine Entschuldigung) kann auch auf Wikispaces zurückgreifen. Die Funktionalität ist im Vergleich zur MediaWiki-Lösung beschränkt dafür ist es deutlich intuitiver in der Bedienung:
Kooperatives Lernen 1: Mindmaps
Mit mindmeister.com lassen sich auf sehr intuitive Weise gemeinsam Mindmaps bearbeiten. In der Gratisversion ist die Anzahl der Mindmaps beschränkt, ausserdem ist die Rechteverteilung weniger differenziert – für die Schule reicht das allemal!
In dieser Map darfst du nach Belieben herumfummeln. Alles was du dafür brauchst ist ein Account (in einer Minute erledigt):
iBooks selbstgemacht
Apple hat wieder einmal ein Würflein hingelegt: Mit iBooks Author lassen sich im Handumdrehen interaktive Lernbücher für iPads oder iPhones erstellen. Das Programm lässt sich gratis im AppStore herunterladen.
Es ist Zeit für uns, einen Klassensatz iPads anzu- und den Lehrmittelverlag abzuschaffen.
Die Rückkehr des analogen Chics
Instagram ist momentan ziemlich hype. Mit dieser (diesem?) iPhone-App, lassen sich Bilder sehr einfach mit anderen Usern teilen, es ist quasi ein Foto-Twitter und damit viel niederschwelliger als Flickr. Mit vorgefertigten Filtern erhält dein Bild den rustikalen Charme einer Lomografie – die Rückkehr des analogen Chics ist offenbar eine Gegenreaktion auf die zuweilen allzu aseptischen digitalen Umgebungen. Für mich ist es vor allem ein interessantes Hilfsmittel für die Suche nach einer visuellen Sprache – ha, das ist jetzt wieder ein nett gezwirbeltes Sätzchen, oder nicht?
Adventskalender reloaded
Als Willkommensgruss im neuen Jahr, noch drei weitere grossartige Tools:
weebely.com
Mit diesem extrem einfachen Website-Baukasten kannst du eine schicke Website basteln, gratis und ganz ohne HTML-Kenntnisse – ideal für eine Klassenwebsite…
crocodoc.com
Lade eine Datei (Word, PDF, …) hoch und lade Leute ein, diese Datei zu kommentieren, zu überarbeiten, wichtige Stellen zu markieren…
www.online-convert.com
Hast du eine .docx-Datei, auf deinem Compi aber noch eine uralte Word-Version? Kein Problem, es gibt kaum ein Format, das du nicht mit diesem Tool in ein anderes verwandeln kannst. Auch einen YouTube-Clip kannst du damit ganz einfach in einen QuickTime-Film umwandeln.
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Musikliebhaber hergehört!
Ist zwar schon wieder eine Weile her, aber im Tagi wurden letzthin verschiedene Musikangebote vorgestellt: Apple bringt Songs in die Wolke.
Im Moment sehe ich keinen Vorteil darin, dass meine ganze Musiksammlung in die Wolke wandert. Es schleckt aber keine Geiss weg, dass Musik auf Datenträgern je länger je mehr der Vergangenheit angehört. Sehr gehypt wird im Moment Spotify, ein schwedischer Dienst, mit einem riesigen Streaming-Angebot. Sicherlich nicht jedermanns Sache ist, dass für die Nutzung ein Facebook-Account benötigt wird und dass ein Programm installiert werden muss (ähnlich wie Simfy, das immer verzweifelter versucht zu Geld zu kommen).
Ein Versuch wert ist Grooveshark: Die Musik lässt sich direkt im Browser abrufen. Wie bei anderen Diensten auch kann man nicht nur einzelne Alben hören, sondern sich beispielsweise ein Künstlerradio zusammenstellen lassen und so tolle Musik entdecken…
Wer lizenzfreie Musik, zum Beispiel für ein Filmprojekt, sucht, der sei an Jamendo verwiesen.
Web 2.0 Adventskalender

Jeden Tag öffnet sich auf der ICT-Plattform des Kantons Zürich ein neues Törchen und stellt ein Web 2.0-Tool vor, das sich gut für die Schule eignet: Adventskalender (immer auch mit einem entsprechenden Einführungsfilmchen)
Manche Tools wurden in diesem Blog zwar auch schon vorgestellt, trotzdem hier nochmals die Liste der tollsten Dienste in Kurzform:
pixlr.com
Grossartige, vollkommen webbasierte Photoshop-Kopie, mit Ebenen, Masken und allem, was man sich sonst noch wünscht…
www.cobocards.com
Online-Karteikarten für kooperatives Lernen
prezi.com
Online Präsentationen die eben nicht so linear sind wie Powerpoint – ideal, um komplexe Sachverhalte zu veranschaulichen
mindmeister.com
Mandmapping-Tool für das gemeinsame Brainstorming (in Echtzeit). Der Gratisdienst reicht für den sporadischen schulischen Bereich locker.
cacoo.com
Flussdiagramme und Organigramme leicht gemacht. Für den sporadischen Gebrauch gratis…
tumblr.com
Eigentlich ein Blondierst, aber effektiv ein Zwischending zwischen Twitter, Facebook und WordPress. Ideal für eine Online-Portfolio…
www.wikispaces.com
Intuitive Wiki-Lösung, die sich sehr gut für kleinere Klassenprojekte eignet.
> Lernfilme zu Wikispaces
dropbox.com
Die unverzichtbare Online-Festplatte, ideal für den Austausch von grösseren Dateien. Wer immer noch keine hat, sollte sich schleunigst eine zulegen! > Lernfilm
evernote.com
Die unverzichtbare Sammlung all deiner Ideen…
docs.google.com
Es muss nicht immer Word sein! Wer einen Google-Account hat, kann seine Texte online verfassen – idealerweise auch in Echtzeit zusammen mit anderen Mitstreitern. Wie das funktioniert zeigt der folgende Clip: Kollaboratives Arbeiten bei Ringier
www.aviaryeducation.com
Kreativität im Netz: Toll gestaltet und intuitiv in der Bedienung lassen sich mit dieser Werkzeugsammlung Bilder, Audiodateien, Musik und Vektorgrafiken erstellen und bearbeiten – gratis und franko!
glogster.com
Das multimediale Poster – Lernplakate einmal anders…
www.wordle.net
Eine grafische Wortwolke erzeugen (ideal für den Deutschunterricht)
skype.com
Muss ja wohl nicht mehr speziell angepriesen werden. Neben Videotelefonie kann man auch fremde Bildschirme steuern (z.B. für Fernwartung).
wunderlist.com
Simpler, aber überaus praktischer Taskmanager, zudem toll gestaltet…
Sodeli, das wär's für den Moment – viel Spass!
Cacoo: Flussdiagramme & Co
Es ist einfach unglaublich, was es mittlerweile alles webbasiert gibt! Bislang bastelte ich meine Netzwerkpläne und Organigramme mit dem ominösen, aber halt teuren Omnigraffle. Für sporadischen Gebrauch reicht aber Cacoo bei weitem.
Diese Webapplikationen sind zudem immer so verdammt knackig gestaltet. Einziger Wehrmutstropfen für mich: Die permanente Evaluation der Tools braucht einfach brutal viel Zeit und man kann sicher sein, dass, kaum hat man sich an einen Dienst gewöhnt, wird er wieder abrupt eingestellt, oder es taucht am Horizont bereits ein viel tollerer auf…
Kurvendiskussion
Dass man Google als Taschenrechner verwenden kann ist ja schon länger bekannt (einfach Rechnung eingeben). Mittlerweile kann Google mathematische Funktionen aber auch grafisch ausgeben – hätte es das nur schon in meiner Mittelschulzeit gegeben!
In diesem Zusammenhang sei wieder mal auf die speziellen Suchfunktionen von Google verwiesen: http://www.google.com/help/features.html
Verschwörungstheorien
Hat zwar nur bedingt mit ICT zu tun, ist aber immer wieder zum brüllen komisch: Die Verschwörungstheorien, die jeweils am Donnerstag Morgen auf Radio Stadtfilter präsentiert werden. Hier stellvertretend die Jubiläumssendung mit den 5 beklopptesten Theorien:
Verschwörungstheorie der Woche: Top 5 by SchmaMoluz
Codeacademy
Man hört es allenthalben: Neue Informatiker braucht das Land! Zwar nutzen unsere SchülerInnen fleissig Office-Anwendungen und bewegen sich mehr oder weniger geschickt durchs Internet, mit Informatik hat das alles leider herzlich wenig zu tun. Ein entsprechendes Wahlfachangebot wäre bitter nötig…
In der Zwischenzeit könnten interessierte Jugendliche unter www.codecademy.com erste Gehversuche im Programmieren machen. Schritt für Schritt wird man in die Grundprinzipien des Programmierens eingeführt, erste Erfolgserlebnisse lassen nicht lange auf sich warten.
Eine weiterer attraktiver Einstieg ins Programmieren liefert Scratch. Diese Programmiersprache wurde speziell für Jugendliche entwickelt.
Ein paar Lebensweisheiten zum Feierabend…
Schön, nicht?
Hier findest du den Text zum Clip, typografisch hübsch aufbereitet und vielleicht mal für eine philosophische Englischlektion: Holstee Manifesto
Wikipedia unterstützen
Adentszeit, Speendenzeit! Ach, was flattert da alles so in meinen Briefkasten! Offenbar hat sich meine karitative Ader herumgesprochen… Nun, wie wär's wenn wir für einmal das Wikipedia-Projekt unterstützen würden? Gewiss gibt es viele Anliegen, die unsere finanzielle Unterstützung nötiger haben, aber als Lehrpersonen profitieren wir ja seit Jahren enorm von dieser Online-Enzyklopädie, beispielsweise können wir uns die Anschaffung einer gedruckten Enzyklopädie getrost sparen. Ausserdem sollte es in unserem Interesse sein, dass Wikipedia werbefrei und unabhängig bleibt.
Man kann sich engagieren, indem man sich als Autor mitbeteiligt oder wenn das zu anstrengend ist, darf man dem gemeinnützigen Verein einen finanziellen Zustupf zukommen lassen: wikimedia.ch/Donate_online
Immer früher…
Gelesen im heutigen Online-Tagi: Ein Viertel aller 1. Klässler mit eigenem PC, über die Hälfte alleine im Internet – ein ziemlich merkwürdiges Erziehungsverständnis scheint hier Mainstream zu werden. Dass sich bei den Kindern nicht automatisch eine Medienkompetenz einstellt, liegt wohl auf der Hand.
Wir Schulen sind diesbezüglich massiv gefordert!
Politik im Netz
Wer, wie ich, seinen Wahlzettel noch nicht eingereicht hat, könnte noch kurz einen Blick auf smartvote.ch werfen: Nach der Beantwortung eines Fragenkatalogs erhältst du eine grafische Auswertung deines politischen Profils und eine persönliche Wahlempfehlung mit NationalratskandidatInnen, deren sogenannte Spider sich am besten mit dem deinigen decken. Übrigens, bei Smartvote gibt es auch einen Bereich, der speziell für Schulen aufbereitet ist: Zwar für die diesjährige Wahl zu spät, aber sicherlich ein sehr taugliches Werkzeug für die politische Bildung…
Über Digitalk (einmal mehr…) wurde ich zudem auf eine unabhängige Politikplattform aufmerksam: www.politnetz.ch. Hier wird intensiv (zuweilen allerdings auch gehässig) über politische Fragen diskutiert – sicherlich ebenfalls ein Blick wert.
Gerade in der Politik könnte Web 2.0 dazu beitragen, dass der politische Diskurs wieder breiter geführt wird und v.a. auch jüngere Leute vermehrt eingebunden werden, was ein Gewinn für die Demokratie wäre. Welche Plattform letztlich auch immer genutzt wird, manchmal wünschte ich mir, dass übers Netz weniger Plattitüden ausgetauscht, sondern mehr Themen mit einer gesamtgesellschaftlichen Relevanz diskutiert würden – aber das muss halt auch gelernt sein, z.B. in der Schule!
Ach ja, und dann noch meine Wahlempfehlung: Die Anti-Powerpoint-Partaie und die Piraten natürlich!
