SF-Videos herunterladen

September 8th, 2010 by thomasstaub

Mediathek-ProgrammiconFür YouTube gibt es ja diverse Tools, um die Clips herunterzuladen: Entweder mit entsprechenden Plugins (Safari Stand oder Firefox Download Helper), Programmen (ClipGrab oder Tooble) und Webdiensten (z.B. www.catchyoutube.net). Aber hast du schon mal versucht, ein Video des Schweizer Fernsehens zu speichern? Nun, da gibt’s ein hübsches kleines Gratisprogrämmchen für Macs: Mediathek.

Die Suche durchforstet neben dem SF-Archiv auch diejenigen von ARD, ZDF, ARTE u.a. Die Filme werden im FLV-Format heruntergeladen, das sich mit dem Perian-Plugin auch im QuickTime-Player abspielen lässt (an unserer Schule natürlich installiert…).

Nichts mehr vergessen dank «Things»

Juli 9th, 2010 by thomasstaub

Task Manager für MacIch habe schon alles probiert: Riesenagenda, Post-It-Zettelchen bis ich den Bildschirm nicht mehr sah, Tattoo-Notizen auf den Unterarm – immer wieder wucherten meine ToDo-Listen ins Unermessliche und wichtige Tasks gingen vergessen. Zwar gibt es auch diverse elektronische Helfer (Notizen und Aufgaben in Mailprogrammen) doch auch da stösst man irgendwann an Grenzen. Da bin ich auf das schlichte und doch mächtige Things gestossen. Das Führen einer ToDo-Liste wird hier zum Vergnügen: Auf einfachste Weise lassen sich Aufgaben generieren, verschlagworten, Projekten zuweisen und terminieren, ausserdem lassen sich den Tasks Mails, URLs oder beliebige Dateien zuweisen. Die Anzahl fälliger Aufgaben wird im Dock rot angezeigt. Erledigte Tasks lassen sich lustvoll wegklicken und sie verschwinden im Archiv. Welch erbauendes Gefühl, das Tageswerk im Archiv zu überblicken! Natürlich gibt es auch eine mobile Version für’s iPhone, die sich drahtlos mit dem Computer synchronisiert. Das Ganze hat allerdings seinen Preis: Mac-Desktop-Version: 49.95 $, iPhone-Version 11$.

Leider muss ich nun aufhören zu schreiben, denn mir sticht im Dock eine rote 12 ins Auge – da gibt’s noch einiges zu tun…

Hier ein kleiner Tröster, falls trotz Things mal wieder was vergessen geht:

«Man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können.»
Nietzsche

Digital auf Stadtfilter

April 4th, 2010 by thomasstaub

Ein Podcast, den ich selten verpasse, ist Digital von Radio Stadtfilter. Er ist aus dem Digitalk der Tamedia hervorgegangen. Matthias Schüssler und Roger Zedi unterhielten sich damals wöchentlich über Trends rund um Neue Medien, immer kompetent und sehr unterhaltsam und meist hatten sie interessante Gäste in der Sendung.Leider wurde der damals erfolgreichste Podcast der Schweiz vom Tagi abgesetzt (zu teuer!??).

Bei der Stadtfilter-Sendung ist nur noch der Tagi-Kummerbox-Guru Schüssler an Bord, zusammen mit neuen Kumpanen, die allerdings etwas hölzern durch den Äther (bzw. durchs Netz) kommen. Nun, vielleicht ist es manchmal etwas nerdig, interessant aber allemal, …

Digital mit iTunes abonnieren

Codecheck-App: Mobiler Konsumentenschutz

April 3rd, 2010 by thomasstaub

Die Website www.codecheck.info ist letztes Jahr schon einmal bei Digitalk vorgestellt worden. Die dazu gehörige  iPhone-App, die nun gratis erhältlich ist, hat’s in sich! Mit der Kamera erfasst du den Strichcode eines Produkts und innert Sekundenbruchteilen erhältst du alle relevanten Produkteinformationen: So musste ich feststellen dass unser Milette-Babyshampoo nicht über alle Zweifel erhaben ist und dass die Natriumphosphate (E339) in der Stalden-Crème von Allergikern und Asthmatikern gemieden werden sollten. Abgesehen davon, dass Codecheck beim Einkaufen ein wirklich nützliches Hilfsmittel sein kann, bin ich vor allem von der technischen Umsetzung fasziniert: Wie die verschiedenen Informationen rasend schnell verknüpft werden (von Kameradaten bis hin zur Datenbank des Toxikologischen Instituts und diversen Testberichten) und vor allem wie intuitiv die Bedienung funktioniert.

Mail-Etikette

Februar 22nd, 2010 by thomasstaub

Formale Kriterien an eine E-MailKlar, eine E-Mail ist oft ein flüchtiges Kommunikationsmittel. Im privaten Rahmen kann man ja durchaus einen etwas salopperen Umgang pflegen. Im geschäftlichen Umgang sollten allerdings gewisse formale Kriterien beachtet werden: Eine E-Mail sollte einen aussagekräftigen Betreff haben, eine Anrede, eine Grussformel und eine Signatur (damit der Absender auch bei kryptischen Adressen ersichtlich ist). Der Text sollte in korrekter Standardsprache verfasst sein, natürlich unter Berücksichtigung der Gross-/Kleinschreibung. Leider sind diese Kriterien bei weitem nicht allen bekannt. Als Schule sollten wir diesbezüglich mit gutem Vorbild vorangehen!

> Lernfilm dazu

Audio im Klassenblog

Februar 20th, 2010 by thomasstaub

Wie können sich die SchülerInnen und Schüler für eine Hörverstehen-Übung oder ein Diktat (gibt es das noch?) vorbereiten? Indem man beispielsweise eine Audio-Datei in den Klassenblog integriert:

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

Auf die selbe Weise könnte man die Fremdsprachendialoge der Klasse oder ein Hörspiel veröffentlichen. Alles was du dazu brauchst, ist ein einfaches Audio-Programm, z.B. AudioRecorder (einen Lernfilm dazu findest du auf der Lern-DVD für Lehrpersonen), Audacity oder GarageBand.

Buzzzz!

Februar 18th, 2010 by thomasstaub

GoogleBuzzDer neue Google-Dienst buzz greift seine Konkurrenten Twitter und Facebook frontal an. Buzz ist eine Mischung aus Mikroblogging-Dienst (wie Twitter, aber nicht auf 140 Zeichen beschränkt) und sozialem Netzwerk. Angepriesen wird Buzz als Plattform für den Austausch von Ideen, Bildern, Videos und Kürzest-Informationen mit Freunden (oder der ganzen Welt) angepriesen. Ich kann mich beim besten Willen (noch) nicht für eines dieser Angebote erwärmen (und alle gleichzeitig zu füttern käme einem Fulltime-Job gleich…). Der Trend zu immer kürzeren und somit zwangsläufig oberflächlicheren Mitteilungen, die ungefragt im Sekundentakt in die Welt hinausposaunt werden, verstärken nur das Brummen (engl. Buzzing) und Gezwitscher (engl. Twitter), zum Vertändnis einer immer komplexer werdenden Welt tragen sie herzlich wenig bei…

Er ist da!

Januar 28th, 2010 by thomasstaub

iPadIm Saal der versammelten Apple-Jünger herrschte wieder einmal kollektive Euphorie: Der iPad ist erschienen, um die Menschen zu ergötzen! Nur, ist er nun das Jesus-Tablet, als das er angekündigt wurde? Sicherlich ist das Gerät wieder ein Design-Würfchen. Die Aussicht, eine ganze Bibliothek mit sich herumzutragen mitsamt den Lieblingszeitungen und -zeitschriften hat durchaus etwas verlockendes. Andere wiederum werden im iPad das ultimative Spielzeug sehen.

Im Vorfeld streifte mich kurz der Gedanke, dass ein Tablet vielleicht in der Schule von Nutzen sein könnte: Immer dabei, kurz ein paar Notizen notieren, anstöpseln und einen Film, eine PPT oder eine geometrische Skizze präsentieren, on the go ein paar Beurteilungen ins LehrerOffice eingeben… Nun, so wie’s ausschaut ist die Funktionalität wohl doch zu beschränkt – aber was noch nicht ist, kann ja noch werden!

Das Tablet kommt!

Januar 27th, 2010 by thomasstaub

Heute Abend ist wieder mal die Stunde des Meisters, Steve Jobs. Die Erwartungen sind enorm – wird Apple sie einlösen? Ab 20 Uhr wissen wir mehr…

Scribd – eine gigantische Austauschplattform

Januar 26th, 2010 by thomasstaub
«War of Worlds» als PDF

«War of Worlds» als E-Book

Suchst du einen Quellentext oder eine Anleitung, eine Powerpoint-Präsentation oder eine Statistik? Unter www.scribd.com findest du Dateien aller Art. Jeder registrierte User kann Dokumente hochladen und entweder für alle oder nur einen eingeschränkten Kreis von Personen freigeben. Natürlich kommt es hier auch zu massiven Urheberrechtsverletzungen (ähnlich wie bei YouTube). Dennoch lohnt es sich mal die Probe auf’s Exempel zu machen…

TV übers Internet

Januar 20th, 2010 by thomasstaub

LogosWollte man früher mit der Klasse die Übertragung einer Bundesratswahl verfolgen, musste man einen Fernseher in ein Zimmer mit TV-Anschluss rollen, das meist bereits von zwei Klassen besetzt war…

Internet-Lösungen wie Zattoo erleichtern uns diesbezüglich das Leben sehr! So richtig Zeit für’s Fernsehen nehme ich mir zwar selten, dafür läuft immer wieder einmal eine Sendung in einer Ecke des Bildschirms – bei Bedarf lässt sie sich auf den ganzen Monitor ausdehnen. Zattoo ist auf allen Geräten unserer Schule installiert, Beamer und Internetanschluss haben wir auch in jedem Zimmer. Die für den Empfang von TV-Programmen erforderliche Registrierung ist gratis und in zwei Minuten erledigt.

Mit dem Konkurrenzprodukt Wilmaa lässt sich direkt im Browser fernsehen, eine Installation ist nicht mehr notwendig. Wie bei Zattoo ist ebenfalls eine kostenlose Registrierung notwendig und beim Springen von Sender zu Sender muss man kurze Werbeeinblendungen über sich ergehen lassen. Bezüglich Qualität und Funktionsumfang sind die beiden Angebote etwa ebenbürtig. Übrigens, mittlerweile hat auch Zattoo ein webbasiertes Angebot – man darf also gespannt sein, was sich in diesem Bereich noch tun wird!

iPhone als Beziehungskiller?

Januar 6th, 2010 by thomasstaub

Vor einiger Zeit (Prä-iPhone-Ära) legte mir meine Göttergattin mit einem vielsagenden Blick einen Artikel der Sonntagszeitung hin, der ein düsteres Bild von Beziehungen zeichnete, die durch technische Gadgets bedrängt werden:
Sie: Schatz, bist du so weit?
Er: Nur noch ein Momentchen, Darling, ich hab da noch ein neues App…

Auch als Technomaniak kann ich nicht leugnen, dass in der permanenten Präsenz einer digitalen Parallelwelt eine gewisse Gefahr für das Sozialleben in der Realwelt lauert.
Deshalb ist es wohl nötiger denn je, dass wir von Zeit zu Zeit bewusst unplugged durchs Leben schreiten. Wären nicht Klassen- oder Skilager gute Gelegenheiten, um diese Erfahrung den Jugendlichen näher zu bringen?

PS:
Diesen Artikel habe ich auf meinem iPhone verfasst!

Das papierlose Billet

Dezember 27th, 2009 by thomasstaub

SBB AppUm gestern Nacht mit meinem iPhone ein Billet nach Arosa zu lösen, brauchte ich kaum eine Minute. Heute nun streckte ich dem Kondukteur mit einem leicht mulmigen Gefühl mein Gadget entegegen, worauf dieser ohne mit der Wimper zu zucken den Code einscannte mir freundlich zunickte und sich dem nächsten Billet (aus Papier!!) zuwandte. Natürlich konnte ich jederzeit topp aktuelle  Fahrplanauskünfte erteilen und meinen Reisegefährten eloquent das herrliche Bergpanorama erläutern.

Bei aller Begeisterung ob der technischen Errungenschaften befürchte ich indes, dass ich künftig noch kopfloser aus dem Haus gehen werde!

Ich hab’s nun auch!

Dezember 23rd, 2009 by thomasstaub

Mein iPhone… das iPhone natürlich!

Einmal mehr war ich fasziniert wie reibungslos sich die Inbetriebname gestaltet: Auspacken, anschliessen, einen Moment warten und schon sind meine zehn E-Mail-Konten, alle Adressen, Termine und Lesezeichen konfiguriert. Die Benutzerführung ist genial intuitiv und wie immer gestalterisch überragend. Natürlich ist vieles eine Spielerei, wie die einzelnen Apps aber zusammenarbeiten, ist aber schon faszinierend: Das SBB-Programm bestimmt über GPS (oder Wireless) meinen Standort und gibt mir die schnellste Verbindung zum Zielort an. Kontakte lassen sich mit GoogleMaps anzeigen, auf Wunsch auch mit Streetview. Integriere ich in Evernote ein Foto eines Plakats wird es mit dem Server synchronisiert und steht mir sofort auch auf dem Compi zur Verfügung, dabei muss ich das Bild nicht verschlagworten, denn der Text wird automatisch erkannt! Tja, ich könnte noch lange weiterschreiben und damit die meisten langweilen, denn ich bin ja bekanntlich bald der letzte, der ein iPhone erstanden hat…

Vergessen ist das ärgerliche M-Budget-Handy, das vom Hosensack aus immer wieder mal selbständig der Schwiegermutter telefoniert hat – es lebe mein neues Spielzeug!

Wiki

November 23rd, 2009 by thomasstaub
Wiki der Sek Andelfingen

Wiki der Sek Andelfingen

Ein Wiki ist ein System von untereinander verknüpften Webseiten, die von den Benutzern selber verfasst und redigiert werden können. Die gigantischen Online-Enzyklopädie Wikipedia ist wohl das bekannteste Wiki.

Wikis eignen sich hervorragend für den Unterricht. Zwar ist die Arbeit anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, weil beim Verfassen die Formatierung noch nicht sichtbar ist und stattdessen einfache Codes verwendet werden. Das Verknüpfen der Informationen ist allerdings sehr hilfreich, um das vernetzte Denken zu trainieren. Ausserdem ist ein Wiki das ideale Tool, um gemeinsam an einem Projekt zu arbeiten. In der Klasse kann das Thema aufgeteilt werden, die Schülerinnen und Schüler bekommen Aufgaben als Verfasser und Korrektoren von Artikeln. Da die Wiki-Installation auf einem Webserver liegt, können die Schülerinnen und Schüler auch von zu Hause darauf zugreifen. Eine sorgfältige Planung ist natürlich unerlässlich, im Vorfeld ist es von Vorteil, wenn das Urheberrecht thematisiert wird, um Plagiaten vorzubeugen.

Dafür hat man zwei Fliegen auf einen Schlag: Die Klasse vertieft sich in ein Thema mit eigenen Recherchen und lernt dabei ein neues Medium kennen. Warum also nicht einmal ein Thema mit einem Wiki anstatt mit Hefteinträgen dokumentieren?

> Wiki unserer Schule

> Lernfilme zu Wikis (Kapitel 4.3)

Generation Internet

November 20th, 2009 by thomasstaub

Wer die Digital Natives (neudeutsche Bezeichnung für die Generation, die mit digitalen Medien aufgewachsen ist) verstehen möchte, dem sei dieses Buch ans Herz gelegt. Zwei Juristen schildern darin ausführlich, wie die Generation Internet denkt, lebt und arbeitet, welche Chancen und Risiken ihr Umgang mit Neuen Medien mit sich bringt und welche Konsequenzen sich daraus für Schule, Elternhaus und Staat ableiten lassen. Wir sind definitiv gefordert!

> Das Buch bestellen

> Webprojekt zum Buch

Google Wave: E-Mail der Zukunft?

November 17th, 2009 by thomasstaub

Google Wave Logo

Wer hat es nicht schon erlebt: E-Mails gehen hin und her, wobei die Antworten immer unter die vorhergehenden Reaktionen gesetzt werden. Spätestens nach dem dritten Durchlauf wird die verschachtelte Kommunikation sehr unübersichtlich – für einen Dritten wäre sie kaum nachvollziehbar. Da empfiehlt sich Google Wave, das neue Kommunikationstool des Internet-Giganten: Google Wave ist eine Mischung zwischen Messenger (Echzeitkommunikation) und E-Mail (zeitversetzte, serverbasierte Kommunikation), das stark auf kollaborative Funktionen setzt. Der ganze Dialog zwischen den Kommunikationspartnern ist jederzeit übersichtlich aufgelistet, Dritte können leicht nachträglich hinzugenommen werden und der Austausch von Dateien funktioniert über Drag&Drop.

Im Moment ist Google Wave in der Erprobungsphase, allerdings nur für eingeladene User. Ob sich Google Wave als neues Kommunikationstool durchsetzen wird, bleibt abzuwarten.

> Film der «Google Wave»-Präsentation

Tagung «Unterrichten mit Neuen Medien»

November 1st, 2009 by thomasstaub
UNM 09

UNM 09

Die UNM-Tagung 2009 der PHZH stand unter dem Motto «Medienbildung in der Schulpraxis». In einem spannenden und sehr anschaulichen Einstiegsreferat präsentierte der Zukunftforschers Georges T. Roos die Megatrends der Zukunft, die längst begonnen hat.

Anschliessend diskutierten Jacqueline Fehr (Nationalrätin, SP), Thomas Merz (Professor für Medienbildung, PHZH) und Beat W. Zemp (Zentralpräsident Schweizer Lehrerinnen und Lehrer, LCH) unter der Leitung von Matthias Zehnder (Chefredaktor der Coop-Zeitung und Technologiepublizist) über die Medienbildung an Schweizer Schulen. Thomas Merz führte aus, dass Medienbildung weit über das Vermitteln von Fertigkeiten hinaus gehen muss (die bringen sich die Jugendlichen selber bei), sondern viel mehr zu einer übergreifenden Kompetenz, die auch eine Reflexion des eigenen Medienverhaltens einschliesst, hinführen soll. Jacqueline Fehr glaubt, dass das schweizerische Schulsystem nicht genügend für die künftige Mediengesellschaft vorbereitet, im Gegensatz etwa zum schwedischen System, wo das eigenverantwortliche Lernen sehr zentral ist. Beat Zemp gab zu bedenken, dass die Erwartungen an die Schule laufend ausgebaut werden und gleichzeitig von der Politik wenig Unterstützung für die Förderung eines zeitgemässen ICT-Unterrichts zu erwarten ist.

Der Schneeleopard ist da!

September 9th, 2009 by thomasstaub

Snow Leopard

Das neue Mac-Betriebssystem 10.6 ist nun verfügbar. Zwar sind kaum neue Funktionen hinzugekommen, unter der Haube hat sich allerdings einiges getan: OS X ist nun wesentlich schlanker und auch schneller. Hauptargument für einen Umstieg ist v.a. auch der günstige Preis (39 Fr für Leopard-Besitzer).

An unserer Schule werden wir vorderhand nicht umsteigen, weil ältere Geräte (mit PowerPC-Prozessor nicht unterstützt werden). Auch ich werde noch etwas zuwarten, bis allfällige Bugs ausgemerzt sind und sichergestellt ist, dass alle von mir verwendeten Programme weiterhin funktionieren.

Die Wolke kommt!

Juli 17th, 2009 by thomasstaub

WolkeKeine Angst, ich mache Bucheli & Co keine Konkurrenz. Gemeint ist die Wolke im Zusammenhang mit Web 2.0: Je länger je mehr liegen Daten nicht mehr lokal auf einem Gerät, sondern irgendwo in den Weiten des Internets. GoogleDocs ist eine vollständige Office-Umgebung, demnächst will Microsoft mit Webversionen ihrer Programme nachziehen. Adobe stellt mit Photoshop Express eine Bildbearbeitungssoftware samt Speicherplatz zur Verfügung, Apple ermöglichet mit me.com den Zugriff auf alle meine unentbehrlichen persönlichen Daten, unzählige weitere Anbieter feilschen um unsere (Gratis-)Teilnahme.

Die Vorteile liegen auf der Hand: Von überall her kann jederzeit plattformunabhängig auf die Daten zugegriffen werden, ein Internetanschluss vorausgesetzt. Gleichzeitig ist natürlich auch Skepsis angesagt: Wie sicher sind meine Daten? Welche Interessen haben die Anbieter? Welche Angebote setzen sich durch, welche verschwinden wieder? Was passiert mit meinen Daten, wenn ein Angebot eingestellt wird?

Ich probiere die verschiedenen Dienste fleissig aus und bin oft fasziniert von der technischen Umsetzung und dem Funktionsumfang, bislang verlasse ich mich aber noch auf kein Angebot vollständig.

Einer meiner Favoriten ist www.evernote.com, ein grandioses Notizbuch, mit dem sich jeder Gedanke, jeder audiovisuelle Schnipsel, jeder Fund im Internet festhalten und ordnen lässt. Es würde zu weit führen, das Programm im Detail vorzustellen, deshalb einfach ein kleines Detail: Ziehst du digitales Foto (z.B. aus einem Rezeptbuch) ins Programm, so wird der Text automatisch erkannt und wenn du später nach einer Zutat suchst, wird das Foto des Rezepts gefunden! Ich glaube, wenn ich das Programm ernsthaft einsetze würde, könnte ich mein Hirn getrost ausschalten!