Schule und ICT Tipps und Trends aus dem ICT-Bereich

28Aug/150

Roboter steigen in den Ring

Das war vielleicht ein abgefahrener Abend! Im FabLab Zürich, einer gemeinnützigen Institution, die sich die Förderung des digitalen Knowhows auf die Fahnen geschrieben hat, bauten wir einen Roboter zusammen, programmierten ihn
und liessen sie als Schlussbouquet gegeneinander antreten.
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Roboter basteln im FabLab Zürich

Die Bauteile werden mit einem Lasercutter aus Pappelsperrholz herausgelöst, die Baupläne kann man im Netz herunterladen und mit einem beliebigen Vektorzeichnungsprogramm (Illustrator, Inkscape) an die eigenen Vorstellungen anpassen. Die Halterung für die Steuerungskugel wurde mit einem 3D-Drucker produziert. Das FabLab ist eine offene Werkstatt in der man nach einer entsprechenden Einführung all diese digitalen Produktionsmittel für eigene Projekte frei nutzen kann. Digitale Fertigungsprozesse wären im Werken ja wirklich ein überaus attraktives Thema. Schulklassen wären sehr willkommen!
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Andi beim Zusammenbau

Nachdem wir die Einzelteile zusammengebaut und einzelne elektronische Elemente gelötet sind, geht's an die Dekoration der Kämpfer – der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt!
Das Herzstück des Roboters ist das Arduino-Board das über das USB-Kabel vom Computer gesteuert wird. Damit die Servos die richtigen elektrischen Impulse erhalten, müssen entsprechende Verbindungen gesteckt werden.
Nun wird’s nerdig: Auf dem Computer muss das Node-Plattform installiert werden und darin das Johnny-Five-Framework geladen werden. Nun kann der Roboter über das Terminal mit Javascript-Befehlen gesteuert werden. Ausgehend von einem fertigen Script kontrolliert man die Funktionen, anschliessend passt man das Script laufend an. Um beispielsweise eine Rechtskurve zu fahren wird das linke Rad vorwärts und das rechte Rad rückwärts angetrieben.

Codebeispiel für Vor- und Rückwärtsbewegungen:

var five = require("johnny-five");
var keypress = require("keypress");

keypress(process.stdin);

var board = new five.Board();

board.on("ready", function() {

  console.log("Use Up and Down arrows for CW and CCW respectively. Space to stop.");

  var servo = new five.Servo.Continuous(10).stop();

  process.stdin.resume();
  process.stdin.setEncoding("utf8");
  process.stdin.setRawMode(true);

  process.stdin.on("keypress", function(ch, key) {

    if (!key) {
      return;
    }

    if (key.name === "q") {
      console.log("Quitting");
      process.exit();
    } else if (key.name === "up") {
      console.log("CW");
      servo.cw();
    } else if (key.name === "down") {
      console.log("CCW");
      servo.ccw();
    } else if (key.name === "space") {
      console.log("Stopping");
      servo.stop();
    }
  });
});

Tja, und dann geht’s ans Eingemachte: Nach einer Trainingsphase treten die Roboter im Ring gegeneinander an. Wer über die Linie geschoben wird hat verloren. Ein Riesengaudi!
Für Andi und mich stand fest: Das wäre ein grandioses Projekt für eine Kurswoche. Die Jugendlichen würden an verschiedene digitale Fertigungsprozesse herangeführt, könnten sich kreative ausbauen, machten erste handfeste Erfahrungen mit Elektronik und Informatik und hätten anschliessend Grundfertigkeiten, die sich beliebig ausbauen liessen, denn mit einem Arduino lässt sich fast alles steuern. Ein Kursteilnehmer hat damit sein ganzes Haus automatisiert…
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Gruppenbild der Kämpfer

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25Jun/150

Fremdsprachen lernen mit Duolingo

Duolingo_logoErst vor kurzem bin ich auf Duolingo aufmerksam geworden. Dieses grossartige Tool gibt es schon länger, ist aber offenbar unter meinem Radar hindruchgerutscht – höchste Zeit, es hier vorzustellen! Es gibt ja Dutzende Sprachlern-Apps, insbesondere fürs Büffeln von Vokabeln (allen voran: Quizlet). Duolingo beschreitet einen völlig neuen Weg: Du kannst eine Sprache von Grund auf lernen oder auch deine bestehenden Fremdsprachenkenntnisse erweitern. Das Programm reagiert auf deine Lernfortschritte und bietet dir einen massgeschneiderten Sprachkurs an. Und das gratis – für alle und immer!

Das Business-Modell ist wirklich sehr interessant. Eigentlich wissen wir ja, dass im Netz nichts gratis ist: Wenn man einen Dienst nicht monetär bezahlt, so macht man es (mehr oder weniger bewusst) in dem man seine persönlichen Daten Preis gibt. Bei Duolingo lernst du gratis Sprachen, indem du dich im Prinzip als Übersetzer betätigst. Deine Übersetzung eines Satzes oder ein Satzfragments in die Muttersprache oder zurück wird mit Dutzenden weiteren Beiträgen verglichen und überlagert und so kommen, so unvorstellbar es klingt, durch die Zusammenarbeit von Millionen von Usern perfektere Text zu Stande als von professionellen Übersetzern! Hinter dieser Plattform steckt also nicht purer Altruismus, sondern ein geniales Geschäftsmodell, das erst noch die Chancengleichheit aller Lernenden erhöht (95% können sich keinen Sprachkurs leisten). Übrigens, die Macher von Duolingo haben dieses Kollaborationsprinzip schon vor Jahren in einem anderen Bereich erfolgreich eingesetzt: Beim Ausfüllen der leidigen Capchas, dieser verkrümmten Codes die für das Absenden eines Formulars abgetippt werden müssen, hilfst du alte Schriften zu entziffern, die für Computer nicht lesbar sind. Anstatt also Zeit zu verschwenden mit dieser leider notwendigen Sicherheitsschranke, machst du dich für die Menschheit nützlich – genial oder nicht?

Im folgenden TED-Beitrag wird das Grundprinzip etwas ausführlicher erklärt:

Nun, aber eigentlich geht es ja um das Erlernen der Fremdsprachen. Gerade für Jugendliche ist Duolingo mit seinem spielerischen Charakter genial angelegt. Die Übungsformen sind sehr abwechslungsreich und ansprechend gestaltet. Durch das erfolgreiche Erledigen von Lerneinheiten kann man laufend Punkte und Belohnungen sammeln, was die Lernmotivation bekanntlich enorm befeuern kann. Studien zufolge seien 34 h Arbeit mit Duolingo gleich wirksam wie ein ganzes Semester in einen Hochschulsprachprogramm. Ich selber habe ehrlich gesagt noch keine Lorbeeren geholt (vielleicht in den Sommerferien) – ich bin aber sehr interessiert an euren Erfahrungen, bzw. denjenigen eurer Schülerinnen und Schüler!

 

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6Sep/140

GeoSettr – Geoguessr massgeschneidert

Geosettr

Mit GeoGuessr Orte zu erraten ist ja eine herrliche Kniffelei, allerdings für unsere Schülerschaft meist zu schwierig – ein willkürliches Raten bringt ja kaum einen Lerneffekt. Mit GeoSettr kannst du nun eigene Geoguessr-Challenges erstellen und so den Fokus auf geografische Räume legen, die den Schülerinnen und Schülern bekannt sind. Lust auf eine Herausforderung? Finde die Standorte an fünf Schweizer Seen: CH-Seen

Auf das Tool wurde ich über den Medienpädagogik-Praxisblog aufmerksam, der an dieser Stelle auch wieder einmal wärmstens empfohlen sei!

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3Sep/140

Lernparcours mit Actionbound

ActionboundMit Actionbound lassen sich attraktive Lern-Ralleys erstellen. Die Teilnehmer/innen scannen einen QR-Code und schon geht's los: Sie werden von Station zu Station geführt, wo sie Informationen erhalten, Aufgaben zu lösen oder Fragen beantworten. Da die Medien beim Start auf die Geräte geladen werden, funktioniert die App auch offline. Erst am Schluss werden die Ergebnisse der Gruppe hochgeladen, damit sie in der Klasse ausgewertet werden können. Das Erstellen eines Parcours ist denkbar einfach – die Schwierigkeit besteht vielmehr darin, gute Aufgabenstellungen auszutüfteln.

Grossartig: Literaturparcours in Zürich

An der Sek Andelfingen haben wir verschiedene Bounds fürs Zeichnen, die aber natürlich alle ortsgebunden sind. Deshalb hier ein ortsunabhängiges Beispiel zur Wahrnehmungsschulung – viel Spass!

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Tutorial:

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8Aug/140

Gratisbilder zur Weiterverwendung

Bilder sagen bekanntlich mehr als tausend Worte. Wenn man für seie Arbeitsmaterialien im eigenen Fundus nichts findet, so ist natürlich das Internet eine unerschöpfliche Quelle. So lange wir die Bilder nur für uns bzw. unsere Klasse verwenden, können wir uns bedenkenlos bedienen. Sobald wir die Materialien teilen (was hoffentlich in Zukunft noch viel mehr geschieht, liebe Lehrer/innen!), müssen wir uns auf Bildmaterial beschränken, das ausdrücklich für die Weiterverwendung freigegeben ist. Im folgenden Lernfilm wird erklärt wie man entsprechendes Bildmaterial findet:

Bilder, die zur Weiterverwendung freigegeben sind, stehen im Normalfall unter einer Creative Commons Lizenz (in der Folge CC genannt). Mit CC hat ein/e Autor/in eine einfache Möglichkeit genau zu bestimmen, wie mit dem Werk umgegangen werden soll. Die Standard-Lizenz erlaubt die Weiterverwendung und Bearbeitung unter der Bedingung, dass der/die Urheber/in genannt wird. Im Anschluss an diesen Post findest du eine Übersichtsgrafik zu den verschiedenen Lizenzen.

Bilder, die völlig frei und ohne Namensnennung verwendet werden dürfen, werden gemeinfrei (Lizenz CC0) genannt. Auch Werke von Urhebern die vor über 70 Jahren verstorben sind, werden gemeinfrei.

Quellen für gemeinfreie Bilder:

Quellen für die Suche nach CC-Bildern (meist mit Namensnennung):

So oder so ist es nichts als recht, wenn man die Quelle eines Bildes aus Prinzip angibt…

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2Jul/140

Buchtrailer

Heute Abend habe wurde an einer Veranstaltung der edu-ict-Community ein Projekt vorgestellt, über das ich schon lange mal berichten wollte: Leseförderung mit Buchtrailern. Die SchülerInnen lesen ein Buch und fassen es mit einem kurzen Videoclip zusammen, der sowohl die Atmosphäre der Geschichte, als auch den Inhalt extrem gerafft wiedergibt. Im Kanton Zug ist diese Idee mit einem gross angelegten Projekt als Wettbewerb umgesetzt worden. Bestechend finde ich wie ganz verschiedene Lernaspekte auf kreative und lustvolle Weise verknüpft werden: Die Leseförderung, die Fähigkeit einen komplexen Sachverhalt zusammenzufassen, kooperativ und projektartig zu arbeiten, sich mit filmischen Gestaltungsmitteln auseinanderzusetzen, das Urheberrecht zu beachten und vieles mehr. Ich denke das wäre eine Motivation mehr für einen Bibliotheksbesuch!

> Projektinformationen

Beispiel: Mind Games, Frederike Schmöe

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22Mai/140

Digital@Stadtfilter: Wissensmanagement

Das souveräne Sammeln, Organisieren und Teilen von Wissen ist in unserer Wissensgesellschaft eine zentrale Kompetenz.

Allwöchentlich freue ich mich über die informative, manchmal auch nerdige, immer aber unterhaltsame Sendung «Digital» von Radio Stadtfilter, die ich mir als Podcast reinziehe. Der aktuelle Beitrag befasst sich mit Wissensmanagement – ratet mal auf wessen Hörerwunsch 😉

Die drei Sendungsmacher arbeiten in Branchen, in denen das Wissensmanagement speziell wichtig ist (Journalist, Programmierer, Webdienstleister). Alle drei verwenden Evernote – speziell gelobt wird der Webclipper, um Perlen aus dem Netz zu archivieren. Ich finde es interessant von Profis zu hören, wie sie ihr Wissen managen und wo sie manchmal auch anstehen. Gerade im unternehmensweiten Wissensmanagement braucht es wesentlich mehr als einfach ein tolles Tool – entscheidend ist die Bereitschaft Wissen zu teilen und somit letztlich die Unternehmenskultur…

zur Sendung

PS:

Wer sich selber mit Wissensmanagement auseinandersetzen möchte dem sei der folgende Text empfohlen:

> Das Münchener Modell

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18Mai/140

Bildbild – Plattform für die Arbeit mit Bildern

BildbildDie Schweizerische Fotostiftung hat einen enorm reichen Fundus an historischen und aktuellen Fotografien. In Zusammenarbeit mit der PHZH ist die Plattform Bildbild eingerichtet worden, die Lehrpersonen ermöglicht, diese Bilder auf verschiedenste Weise im Unterricht zu nutzen. Zum einen kann ein thematischer Zugang gewählt werden, in dem man sich z.B. mit einer bestimmten Epoche, einem geografischen Raum (Tibet) oder einer politischen Problematik (Migration) auseinandersetzt. Möglich ist aber auch die Förderung der visuellen Kompetenz, dass man also das Medium Fotografie an sich zum Thema macht.

Bei dieser Gelegenheit sei auch wieder mal ein Besuch im Fotomuseum Winterthur empfohlen. Ich habe schon mit verschiedenen Klassen deren Ausstellungen und Workshops besucht und war jedes Mal begeistert. Die Plattform Bildbild wäre dabei eine gute Vor- oder Nachbereitung…

Und wenn wir schon bei Bildern sind: Ein grossartiger visueller Ausgangspunkt für die Auseinandersetzung mit der Zeitgeschichte bietet auch Einestages von Spiegel: Viele Bilder werden euch ein Schmunzeln entlocken oder nostalgische Gefühle aufkommen lassen!

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23Apr/140

Ich, die Mehrheit

SRF Kultur startet am 27. April ein interessantes Demokratie-Experiment: Die Bloggerin Yonni Meyer lässt während drei Wochen über ihr Leben abstimmen. Beherzt wird sie für ihre Anliegen kämpfen, sich aber der Mehrheit beugen. Natürlich wird sie ihren Blog nutzen, um über ihre Erfahrungen zu berichten und eine Diskussion über die entscheidenden Fragen zu lancieren. > http://ichdiemehrheit.srf.ch

Im Moment wird ja gerade viel geschrieben über das angebliche Desinteresse der Jugendlichen an Politik. Vielleicht wäre dieses Projekt ein guter Anlass mit der Klasse zu diskutieren, was Demokratie im Zeitalter von Social Media und Globalisierung bedeutet…

Yonni Meyer hat mit ihren witzigen und frechen Kolumnen innert kürzester Zeit eine grosse Fangemeinde gewonnen. Mittlerweile kann sie vom Schreiben leben. In einer sehr hörenswerten Focus-Sendung gibt sie Dominic Dillier Auskunft über ihr Leben, ihren Werdegang als Bloggerin und über das anstehende Experiment:

> Yonni Meyer auf Watson

> Yonni Meyer auf Kult

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19Apr/140

Swissguessr: Geografieraten mit historischen Luftaufnahmen

Die schweizerische Landestopografie hat historische Luftbilder so aufbereitet, dass man sie auf spielerische Weise auf einer Schweizerkarte verorten kann. Durch die knappen Schwarzweissausschnitte erhält man nur sehr wenige Hinweise auf den geografischen Raum – neben einer scharfen Beobachtungsgabe ist entsprechen auch etwas Glück gefragt. Für Schülerinnen und Schüler ist es zwar wahrscheinlich zu anspruchsvoll, für Lehrpersonen aber durchaus spannend…

swisstopo

> Weitere Webkarten mit historischem Material

In diesem Zusammenhang sei auch wieder mal auf GeoGuessr verwiesen, das das Bildmaterial aus Google Street View bezieht.

 

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14Apr/140

10 Tipps um Zeit zu sparen

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19Mrz/140

Lyricstraining: Hörverstehen mit Videoclips

lyricstrainingDas grossartige Hörverstehen-Tool lyricstraining.com funktioniert nun auch auf mobilen Geräten. Man sucht einen Song, wählt den Schwierigkeitsgrad und schon geht's los: Der Videoclip wird abgespielt und parallel dazu können darunter die fehlenden Wörter im Songtext ergänzt werden. Dabei wird im Text immer die aktuelle Stelle markiert. Wenn man etwas nicht verstanden hat, kann man einzelne Zeilen auch mehrmals hören. Lustig ist auch der Karaoke-Modus.

Beispiel: Police, I can't stand loosing you

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1Mrz/140

Sendung zur Strahlenbelastung

Ein interessanter Beitrag im SRF-Wissensmagazin Einstein kommt zu paradoxen Erkenntnissen bezüglich Strahlenbelastung: Je mehr Antennen oder Hotspots in der Umgebung sind, desto tiefer ist die Strahlenbelastung. Dies deshalb, weil die Intensität viel besser verteilt wird, als wenn nur eine einzelne Antenne die ganze Kommunikation abwickeln muss. Etwas entschärfen dürfte die Diskussion rund um WLANs in Schulhäusern auch die Feststellung, dass Handys ungleich mehr strahlen als WLAN-Stationen. Krass ist der Unterschied zwischen alten und neuen Geräten…

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12Feb/140

Film als Mittel zur Sprachförderung

Heute bin ich in einer Weiterbildung auf ein grossartiges Projekt eines PH-Kollegen aufmerksam geworden:

film-sprache-begegnung

Jugendliche aus Rumänien, Kroatien und Serbien hatten in einem 10-tägigen Lager in Siebenbürgen Gelegenheit, unter Betreuung von deutschen Medienbildnern und Studenten Filmprojekte zu verwirklichen. Gemeinsame Mittlersprache war Deutsch, das alle Jugendlichen in der Schule als Zweitsprache lernten. In diesen Ländern werden Fremdsprachen sehr Grammatik-orientiert vermittelt, während der spontane, mündliche Sprachausdruck kaum praktiziert wird. Durch die gemeinsame Arbeit an einem vielschichtigen Projekt kamen die Jugendlichen zwangsläufig auch auf der sprachlichen Ebene intensiv in einen Austausch und erst noch auf überaus lustvolle Weise. Es war absolut erstaunlich, was sie in dieser kurzen Zeit von A bis Z selber erreichten (die Fachleute blieben als Berater im Hintergrund)!

Mir kam natürlich unser Xchange-Projekt mit Holland in den Sinn: Wie wäre es, wenn wir den Gruppen an einem Tag kleine filmische Aufträge erteilen würden? Die Interaktion der Jugendlichen wäre sicher optimal: Das gemeinsame Erfinden einer Story, das Aushandeln der verschiedenen Rollen und Verantwortlichkeiten, die Diskussion über die filmische Umsetzung und die Nachbereitung…
http://foerdernfilmesprache.wordpress.com

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10Feb/140

Schultools

Schultools

Für eine Weiterbildung habe ich eine exemplarische Sammlung von Online-Tools zusammengestellt, die sich hervorragend für die Schule eignen. Einzelne Werkzeuge werden ausführlicher präsentiert mit Lernfilmen und Anregungen für die Nutzung im Schulalltag.

> www.schultools.net

 

 

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3Feb/140

Padlet: Virtuelle Pinnwand

Mit einer virtuellen Pinnwand wie Padlet.com lässt sich in Lerngemeinschaften kollaborativ Wissen sammeln und in eine Ordnung bringen. Die Lehrperson kann eine solche Pinnwand einrichten und den Schülerinnen und Schülern über einen Direktlink zugänglich machen oder direkt in die Klassenplattform einbinden. Zugriffsberechtigte können Post-Its an die virtuelle Pinnwand hängen, die auch Links, Bilder oder Dateien enthalten können.

Videotutorial (englisch)


Ideen für den Einsatz von Padlet:

  • Brainstorming für einen Anlass.
  • Sammlung von Informationen bei einer Recherche.
  • Visualisierung von Ideen (Powerpoint-Alternative).
  • Auslegeordnung von Argumenten als Vorbereitung für eine Diskussion.
  • Sprachunterricht: Rechtschreibung, Wortfelder (Synonyme suchen), Geschichtenpuzzle,

Probiere es aus:

Created with Padlet
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31Jan/140

Helvetia’s Dream – traumhaft!

Gestern war ich an einem Vortrag des Fotografen Alessandro Della Bella. Er arbeitete lange Zeit als Agenturfotograf und hat sich im letzten Jahr selbständig gemacht. Neben den tollen Bildern und den grossartigen Anekdoten haben es mir v.a. seine zauberhaften Zeitraffer-Aufnahmen der nächtlichen Schweiz angetan, auf die ich schon vor etwa einem Jahr aufmerksam geworden bin:

Der Film wurde aus Tausenden von Einzelbildern, die mit Spiegelreflexkameras aufgenommen wurden, gemacht. Im Projektunterricht gibt es immer wieder Gruppen, die sich an ein Time-Lapse-Projekt wagen – ich denke, dieser Film wäre ein gutes Anschauungsbeispiel, um ästhetische Kriterien für ein solches Projekt zu thematisieren.

Von Alessandro Della Bella ist übrigens im NZZ-Verlag ein wunderschöner Bildband erschienen: Helvetia by Night.

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19Jan/140

Realtimeboard – visuelle Wände kollaborativ bearbeiten

Realtimeboard ist ein mächtiges Whiteboad-Tool mit dem sich kollaborativ an visuellen Wänden arbeiten lässt. Vorgefertigte Templates für Mindmaps, Venn- oder Fischgrat-Diagramme, Zeitleisten oder SWOT-Diagramme sind bereits integriert. Leider ist das Tool flashbasiert und somit noch nicht auf iOS-Geräten nutzbar.

Einführung mit Tutorial-Board durchspielen

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24Dez/130

Illustrationen mit transparentem Hintergrund erzeugen

In Präsentationen wirken Illustrationen mit rechteckigem Rand manchmal sehr grob, v.a. wenn man einen farbigen Hintergrund haben. Eleganter sind sie mit transparenten Hintergrund. Mit Photoshop lässt sich das zwar sehr gut bewerkstelligen, der Aufwand ist aber ziemlich gross. Mit Clipping Magic ist das ein Kinderspiel. Im Moment ist das Tool noch gratis, funktioniert aber leider nur auf Compis…

Clipping Magic

http://clippingmagic.com/
Wer solche Bilder nicht selber herstellen möchte könnte sich eine Sammlung kaufen oder mit Google nach transparenten Bildern suchen:
Feldstecher_-_Google-Suche Erweiterte_Bildersuche_von_Google-2
19Dez/130

Schöne Weihnachten!

… und ein Tipp für einen Neujahrsvorsatz: Nicht zu früh urteilen!

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