Leseförderung: Verschmelzung von Analog & Digital

Die Leseförderung liegt mir persönlich sehr am Herzen. Auch in einer digital geprägten Welt ist es unumgänglich, eine gewisse Lesekompetenz an den Tag legen zu können. Aus diesem Grund rücke ich sowohl in den Sek A wie auch in den Sek B Klassen das Lesen immer wieder ins Zentrum. Dabei gilt das iPad als normales Arbeitsgerät, welches einem bei der Auseinandersetzung mit dem Buch und der Erstellung der verschiedenen Tätigkeitsnachweise unterstützt. Lernende mit Leseschwächen setzen zusätzlich die App “Schneller Lesen” ein.

Im vergangenen halben Jahr, am Ende der 2. Sek und zu Beginn der dritten Sek, arbeiteten wir dazu einmal mit dem Buch “Tschick” als Klassenlektüre sowohl einmal mit individuellen Lektüren. Die Bücher stellten wir den Lernenden in analoger Form zur Verfügung. Dies vor allem deshalb, weil Lesestrategien wie Randnotizen oder Textmarkierungen auch tatsächlich im Buch angewendet werden können und da wir wollten, dass die Lernenden die Gelegenheit erhalten, das Buch persönlich zu gestalten und zu ergänzen. Der Erwerb und die Verteilung von Büchern als PDF oder ePub auf die Geräte von SuS ist nach wie vor umständlich und die Finanzierung schwierig, was ein weiterer Grund für die analoge Arbeit beim Lesen war.

Das Leitmedium war also für mehrere Wochen die entsprechende Lektüre. Eng damit verknüpft war eine Kann-Liste auf  Evernote, welche eine Übersicht darüber gab, in welchen Bereichen man als Schülerin oder Schüler arbeiten und einen individuellen Fokus setzen konnte.  Der Workflow für den Datenaustausch fand über über Anforderungslinks statt, welche ebenfalls auf Evernote zu finden waren. Im Rahmen der individuellen Lektüre versuchte ich den Lernenden mit diesem PREZI einen Überblick über die Möglichkeiten, Anforderungen sowie Erwartungen zu geben.

Prezi individuelle Lektüre

Während des Arbeitens verwendete Tools:

  • Evernote
  • iMovie
  • Book-Creator
  • Pixlr
  • Mindmeister
  • PREZI
  • DS-File (Schulwolke)

Nachfolgend einige Einblicke in die Arbeit sowie in erstellte Produkte. Herzlichen Dank an die Produzentinnen und Produzenten für die Erlaubnis zur Veröffentlichung. Die Produkte legten die Lernenden bei Tschick in Form von Einlegekarten ab. Dabei gab es die Möglichkeit, digitale Produkte wie Sprachaufnahmen oder Keynote-Präsentationen mittels QR-Code einzufügen. Der QR-Code verwies auf eine Datei, die auf der Schulwolke gespeichert war.

 

Hier gibt es einen Einblick in eine Zusammenfassung der Abschlussumfrage, die als Basis für eine Auswertungs-Diskussion in der Klasse diente.

2 Gedanken zu „Leseförderung: Verschmelzung von Analog & Digital

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